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hier entstehen neue Informationen Welche Energieversorger passen Ihre Beiträge wieder an :

Heizkostenverordnung wurde erneuert – das steht drin

Brandaktuell: Die Novelle der Heizkostenverordnung wurde beschlossen und trat im September 2021 in Kraft . Welche Neuerungen der Entwurf enthält, sollte jeder Vermieter wissen! Darum haben wir heute die wichtigsten Eckpunkte für Sie.

Das Bundeskabinett hat die Änderung der Heizkostenverordnung beschlossen, auf die Zustimmung des Bundesrats am 17. September wartete. Im Zentrum der Novelle steht nun eine Anpassung der Verordnung an moderne Möglichkeiten und Anforderungen. Insbesondere wird die EU-Energieeffizienzrichtlinie nun auch im deutschen Recht Anwendung finden. Aber was bedeute das für Vermieter, bzw. Immobilienbesitzer?

Punkt 1: Die Fernablesbarkeit

In Zukunft sollen alle Verbrauchszähler fernablesbar werden. Fernablesbar bedeute hier in der Regel die Auslesung per Walk-by- oder Drive-by-Technologie. Beispielsweise gibt es in anderen Ländern die Lösung, dass die Zähler so automatisch im Vorbeifahren von Müllwagen abgelesen werden. Damit verbunden haben Sie künftig Pflichten:

  • Wenn Sie einen Zähler oder Heizkostenverteiler einbauen, muss dieser fernablesbar sein – außer, es wird nur ein einzelnes Gerät in einem nicht fernablesbaren System ausgetauscht.
  • Alle nicht fernablesbaren Geräte müssen bis Ende 2026 durch fernablesbare Geräte ersetzt werden – oder Sie rüsten diese Funktion nach.
  • Ausnahmen gibt es, wenn die technische Umsetzung im Einzelfall nicht möglich ist – oder wegen unbilliger Härte, wenn der Aufwand der Umrüstung völlig unangemessen wäre.

Punkt 2: Kompatibilität

Fernablesbare Messgeräte müssen mit den Systemen anderer Anbieter interoperabel sein. So können die Produkte verschiedener Anbieter Informationen untereinander übermitteln.

  • Dies müssen Sie gewährleisten für alle Geräte, welche frühestens ein Jahr nach Inkrafttreten der Novelle eingebaut werden.
  • Zusätzlich müssen diese Geräte an ein Smart-Meter-Gateway angebunden werden können.
  • Für alle bis ein Jahr nach Inkrafttreten bereits existierenden Geräte gilt eine Nachrpstpflicht bis 2031.

Punkt 3: Mitteilungs- und Informationspflichten

Spätestens hier wird es nun für den einen oder anderen wirklich anstrengend. Künftig müssen Sie nämlich Ihren Mietern regelmäßig Abrechnungs- oder Verbrauchsinformationen mitteilen.

  • Seit 2022 sind Sie zu einer monatlichen Mitteilung verpflichtet!
  • Zudem müssen Sie zusätzliche Informationen liefern, etwa den Brennstoffmix, eine Erläuterung der erhobenen Steuern und Abgaben sowie ein Vergleich des aktuellen Energieverbrauchs mit dem im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die gute Nachricht: Dafür genügt eine elektronische Mitteilung, etwa eine E-Mail. Ebenfalls möglich ist die Mitteilung über ein Webportal. Sie müssen aber in jedem Fall den Nutzer aktiv darauf hinweisen, dass es dort neue Informationen gibt. SIE müssen aktiv werden, der Mieter soll sich nicht auf die Suche machen müssen.

Punkt 4: Bei Verstoß darf der Mieter kürzen!

Wenn Sie trotz Verordnung keine entsprechenden Geräte installieren oder Ihre Mieter nicht mit den erforderlichen Informationen versorgen, so dürfen diese ihren Kostenanteil um 3% je Verstoß kürzen.

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Über mich

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de_DEDeutsch